Dr. Andreas Hansert

Historiker und Soziologe

Texte, Recherchen und Ausstellungen zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft





Aktuelles

 

Projekte, die aktuell  bearbeitet werden:Schopenhauer im 20. Jahrhundert / Geschichte der Schopenhauer-Gesellschaft
(Buchpublikation im Böhlau-Verlag, erscheint September  2010)

Beitrag zur Ausstellung über Goethes Vater im Freien Deutschen Hochstift (Eröffnung am 5.12.2010)

Mitarbeit an der Ausstellung zum Expressionismus im Museum Giersch, Frühjahr 2011

Forschungen zur Geschichte des Frankfurter Patriziats


Vortragsankündigungen:
über die Geschichte der Schopenhauer-Gesellschaft
  • auf der Tagung des Arbeitskreises Literarischer Gesellschaften
    in Weimar, 10-12.09.2010
  • auf der Tagung "Einige werden posthum geboren" - Friedrich Nietzsches Wirkungen, Naumburg, 14.10.2010, 17 Uhr
  • im Rahmenprogramm zur Schopenhauer-Ausstellung im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte, am 29.11.2010, 19 Uhr

Einführung und Moderation bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema "Neue Entwicklungen am Frankfurter Museumsufer" mit dem Frankfurter Kulturdezernenten, Professor Semmelroth, und verschiedenen Museumsdirektoren und Stadtplanern -- Eine Veranstaltung des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt
20. Januar 2011, 19 Uhr im Vortragssaal der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzerstraße 29
Aktuelle und jüngst erschienene
Publikationen:
Könige und Kaiser und Kaiser in Deutschland und Österreich (800 bis 1918), in zweiter Auflage Petersberg 2010

Der Mäzen und Stifter, in: Frankfurts demokratische Moderne und Leopold Sonnemann. Jude Verleger Politiker Mäzen. Historisches Museum Frankfurt 2009, S. 166-193

Die Habsburger. Geschichte einer Herrscherdynastie
Petersberg 2009

Georg Hartmann (1870-1954). Biografie eines Frankfurter Schriftgießers, Bibliophilen und Kunstmäzens
Wien, Köln, Weimar 2009

Erkenntnis und Schuldverstrickung – Beckmanns Illustration der Apokalypse, in: Rolf W. Stoll u. Thomas Löffler (Hg.): … dass hinfort keine zeit mehr sein soll. Max Beckmanns „Apokalypse“-Zyklus im Fokus neuer Musik (edition neue zeitschrift für musik, hg. von Rolf W. Stoll), Mainz 2009, S. 11–18



Berichte, Rezensionen
in Zeitschriften und Medien:
"Wie Beckmann neben Hitler geriet"
Künstlerische Nachbarschaft im Zweiten Weltkrieg
FAZ 18.06.2008, Geisteswissenschaftlicher Teil
(Bericht über die Forschungen zu Georg Hartmann)

Besprechung der Biographie über Georg Hartmann
in der FAZ v.31.7.2009




Leserbrief vom 20.03.2008 in der FAZ

zum Thema Öffnungszeiten
der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt
:
(Da das Problem nicht behoben ist,
behält der Text Aktualität.)
Mit großer Dankbarkeit liest man als Fachnutzer
wissenschaftlicher Bibliotheken Ihren Artikel über die vorbildlichen Öffnungszeiten der Bibliothek der TU Darmstadt. Umso skandalöser erscheinen die Öffnungszeiten der (nominell) führenden Bibliothek unsers Landes: der Deutschen National Bibliothek in Frankfurt. Als dieses Institut 1998 seinen Neubau bezog, nahm es gegenüber den Besuchern zwei signifikante Änderungen vor: erstens führte es Benutzergebühren ein, zweitens reduzierte es – gegenläufig dazu – die Öffnungszeiten. Die Deutsche Nationalbibliothek öffnet ihre Pforten täglich erst um 10 Uhr und schließt sie bereits um 20 Uhr, freitags sogar schon um 18 Uhr. Sonntagsöffnungszeiten gibt es nicht. Gegenüber Darmstadt mit 126 Stunden Öffnungszeit in der Woche bringt es die Deutsche Nationalbibliothek auf gerade einmal 55 Stunden, also noch nicht einmal die Hälfte! Das Leipziger Schwesterinstitut öffnet immerhin 79 Wochenstunden. Was macht die Deutsche Bibliothek Nationalbibliothek Frankfurt eigentlich mit den Gebühren, die sie den Besuchern berechnet? Das ist nicht bloß eine rhetorische Frage: Die Benutzer erheben Anspruch auf eine Antwort! Und die Steuerzahler im Westen möchten wissen, warum sie einen Solidaritätszuschlag Ost entrichten und zugleich benachteiligt werden. Warum kann Frankfurt nicht wenigstens mit Leipzig gleichziehen? Jenseits dieser sehr materiellen Fragen aber gilt, an der Frankfurter Bibliothek lässt sich unter diesen Umständen fachlich nicht vernünftig arbeiten! Fazit: Bitte keine Sonntagsreden bundesdeutscher Kulturpolitiker, solange sie an Werktagen nicht in der Lage sind, eines ihrer führenden Institute oberhalb des Niveaus eines Heimatmuseums zu betreiben!