Dr. Andreas Hansert

Historiker und Soziologe

Texte, Recherchen und Ausstellungen zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft





Aktuelles

 

Projekte, die aktuell  bearbeitet werden:Forschungsprojekt  zur Geschichte des Frankfurter Patriziats:
Dabei Erarbeitung
1. einer Internetdatenbank (siehe www.frankfurter-patriziat.de)
2. einer wissenschaftlichen Monographie zum Thema
(Erscheinen  2013/14)
3. einer Ausstellung zur Familie v. Holzhausen 


Vortragsankündigungen:
Von Modernität, Moralität, Mobilität in Frankfurt und vom Missverhältnis  zu seiner Geschichte - Das Beispiel der Altstadtdebatte
Vortragsveranstaltung des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt
26. Januar 2012, 19 Uhr im Vortragsaal der Frankfurter Sparkasse, Neue Mainzerstraße 49

Vertikale Verwandtschaftsstrukturen
Vortrag im Kolloqium von Prof. Allert, Universität Frankfurt
Juridicum, Raum 102, 7.2.2012, 18-20 Uhr

Mitwirkung an der Veranstaltung des Kuratoriums Kulturelles Frankfurt zum Thema: Frankfurts neue literarische Mitte? Die Pläne für ein deutsches Museum der Romantik am Großen Hirschgraben.
Freies Deutsches Hochstift, 21.2.2012, 19 Uhr

"Ich sollte doch wie der Pfau auf seine Füße hinsehen"
Vom Aufstieg der Familie Goethe in der Frankfurter Gesellschaft des 18. Jahrhunderts
Vortrag im Begleitprogramm zur  Ausstellung "Goethe und Frankfurt", Institut für Stadtgeschichte, Karmeliterkloster
4.9.2011, 18 Uhr

Aktuelle und jüngst erschienene
Publikationen:
Besprechung des Buches von Manred Kittel, Marsch durch die Institutionen? Politik und Kultur in Frankfurt am Main nach 1968, München 2011,
siehe: 
http://www.sehepunkte.de/2012/01/19777.html

Freund und Vermittler der Expressionisten, Der Frankfurter Kunststalon Ludwig Schames (1895-1938). Und andere Beiträge im Katalog: Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet. Künstler - Sammler - Händler, Museum Giersch 2011

Brechungen der Moderne. Der Salon der Lilly von Schnitzler in Frankfurt a. M., in: Ausstellungskatalog über die Sammlerin Lilly von Schnitzler im Schlossmuseum Murnau, März bis Juni 2011

Auf dem Weg ins Patriziat. Johann Caspar Goethes Stellung in Frankfurt
in: Doris Hopp, "Goethe Pater". Johann Caspar Goethe (1710-1782). Freies Deutsches Hochstift - Frankfurter Goethe-Museum 2010, S. 62-75
(Ausstellungskatalog)

Schopenhauer im 20. Jahrhundert. Geschichte der Schopenhauer-Gesellschaft, Wien, Köln, Weimar 2010

Könige und Kaiser und Kaiser in Deutschland und Österreich (800 bis 1918), in zweiter Auflage Petersberg 2010




Berichte, Rezensionen
in Zeitschriften und Medien:
Besprechung der Biographie über Georg Hartmann
- FAZ v.31.7.2009
- Zeitschrift des Börsernvereins: Aus dem Antiquariat
  NF 8 (2010), Nr. 5, S. 243-245
http://www.sehepunkte.de/2011/07/19705.html


Besprechung von "Schopenhauer im 20. Jahrundert" in Neue Züricher Zeitung .v. 17.3.2011

Schopenhauer im NS / Künstlertyp
FAZ 02.11.2011 (Geisteswissenschaften)




Leserbrief vom 20.03.2008 in der FAZ

zum Thema Öffnungszeiten
der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt
:
(Da das Problem nicht behoben ist,
behält der Text Aktualität.)
Mit großer Dankbarkeit liest man als Fachnutzer
wissenschaftlicher Bibliotheken Ihren Artikel über die vorbildlichen Öffnungszeiten der Bibliothek der TU Darmstadt. Umso skandalöser erscheinen die Öffnungszeiten der (nominell) führenden Bibliothek unsers Landes: der Deutschen National Bibliothek in Frankfurt. Als dieses Institut 1998 seinen Neubau bezog, nahm es gegenüber den Besuchern zwei signifikante Änderungen vor: erstens führte es Benutzergebühren ein, zweitens reduzierte es – gegenläufig dazu – die Öffnungszeiten. Die Deutsche Nationalbibliothek öffnet ihre Pforten täglich erst um 10 Uhr und schließt sie bereits um 20 Uhr, freitags sogar schon um 18 Uhr. Sonntagsöffnungszeiten gibt es nicht. Gegenüber Darmstadt mit 126 Stunden Öffnungszeit in der Woche bringt es die Deutsche Nationalbibliothek auf gerade einmal 55 Stunden, also noch nicht einmal die Hälfte! Das Leipziger Schwesterinstitut öffnet immerhin 79 Wochenstunden. Was macht die Deutsche Bibliothek Nationalbibliothek Frankfurt eigentlich mit den Gebühren, die sie den Besuchern berechnet? Das ist nicht bloß eine rhetorische Frage: Die Benutzer erheben Anspruch auf eine Antwort! Und die Steuerzahler im Westen möchten wissen, warum sie einen Solidaritätszuschlag Ost entrichten und zugleich benachteiligt werden. Warum kann Frankfurt nicht wenigstens mit Leipzig gleichziehen? Jenseits dieser sehr materiellen Fragen aber gilt, an der Frankfurter Bibliothek lässt sich unter diesen Umständen fachlich nicht vernünftig arbeiten! Fazit: Bitte keine Sonntagsreden bundesdeutscher Kulturpolitiker, solange sie an Werktagen nicht in der Lage sind, eines ihrer führenden Institute oberhalb des Niveaus eines Heimatmuseums zu betreiben!